Publiziert in: Marktpuls, Unternehmen
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Amundi: Kapitalmarktprognose 2025: Wachstumsaussichten für die nächsten zehn Jahre besser als erwartet Donnerstag, 03. April 2025 - 12:01

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Presseinformation

Kapitalmarktprognose 2025: Wachstumsaussichten für die nächsten zehn Jahre besser als erwartet

 

  • 90 % der 43 analysierten Anlageklassen haben bessere Renditeaussichten als 2024 erwartet wurde
  • Europas und Asiens Aktienmärkte weisen mit 7,5 % bzw. 7,9 % ein höheres Renditepotenzial über die nächsten zehn Jahre auf als die USA mit 6,1 %
  • Höhepunkt der KI Anfang der 2030er Jahre erwartet

 

Zürich, 3. April 2025 | Im nächsten Jahrzehnt wird die Produktivität durch die künstliche Intelligenz weiter steigen. Durch die veränderte Klimapolitik vieler Länder verringern sich die Kosten für den Klimaschutz der Volkswirtschaften kurzfristig. Beides fördert zunächst das Wachstum, heizt aber gleichzeitig auch die Inflation an. Die neuen Paradigmen im internationalen Handel stehen dem allerdings entgegen. Und ab den 2040er Jahren wird das Potenzialwachstum durch den Bevölkerungsrückgang vieler Länder beeinträchtigt und alle Regionen der Welt werden dann stärker die Kosten des Klimawandels tragen müssen. Wie sich diese Entwicklungen auf Investments auswirken, zeigen Amundis Kapitalmarktprognosen 2025. Sie liefern eine langfristige Vision für 43 Anlageklassen in den nächsten Jahrzehnten.

 

Das Ergebnis: Für 90 % der von Amundi analysierten Anlageklassen sind bessere Renditeaussichten als 2024 zu erwarten. Rund 70% dürften Renditen erwirtschaften, die über ihrem 20-Jahres-Durchschnitt liegen. Ein Grund sind optimistischere Prognosen für Anleiherenditen, die trotz einer wahrscheinlich höheren Volatilität ein Performancetreiber bleiben. Aber auch die Aussichten für Aktien sind besser geworden. Allerdings hängen diese davon ab, dass die Zollandrohungen nicht vollständig realisiert werden.

 

Eine stärkere Diversifizierung ist für die strategische Asset Allokation allerdings entscheidend. Denn das Potenzial für Marktverwerfungen steigt weiter. Dies liegt einerseits an der starken Konzentration auf den Aktienmärkten, aber auch an der hohen Verschuldung, dem Risiko sehr abrupter Anpassungen einzelner Bewertungen und der eher instabilen Korrelation zwischen den Anlageklassen.

 

Anlegerinnen und Anleger sollten ihre Investments daher stärker über die USA hinaus verteilen, da Europa mit jährlich 7,5 % und die Schwellenländer mit 7,9 % bessere Renditeaussichten als die Vereinigten Staaten mit 6,1 % bieten. Indien weist mit 8,2 % in den nächsten zehn Jahren das höchste Renditepotenzial auf. Auf Sektorebene werden Investitionen wichtiger als Konsumausgaben werden. Finanzdienstleistungen, das Gesundheitswesen, die Industrie und einige Informationstechnologien stechen in allen Regionen hervor.

 

Anleihen bleiben ein stabiler Anker. Die haushaltspolitische Kehrtwende Deutschlands verändert die Lage für europäische Anleihen: Die Renditeaussichten in Euro verbessern sich und nähern sich ihrem langfristigen historischen Hoch. Die Aussichten für Anleihen bleiben insgesamt positiv, insbesondere für das Investment-Grade-Segment und Anleihen aus Schwellenländern.

Angesichts der Renditeaussichten sind auch die Aktienmärkte im Rahmen der strategischen Asset Allokation weiterhin attraktiv. Gleichzeitig gewinnen Vermögenswerte mit mittlerer Volatilität und geringerer Korrelation zu Aktien und Anleihen aber zunehmend an Bedeutung. Dies wird dazu führen, dass ein Teil des Engagements von globalen Investments in Richtung Schwellenländeranleihen, Real und Alternative Assets umgeschichtet wird. Vor allem Private Debt und Infrastruktur stellen dabei stabile Ertragsquellen dar.

 

Welt-BIP bei jährlich 2,6 % - Inflation bleibt volatil

 

Amundi erwartet ein durchschnittliches jährliches Wachstum des Welt-BIP von 2,6 % – 1,5 % in den Industrieländern (2,0 % in den USA und 1,1 % in der Eurozone) und 3,3 % in den Schwellenländern. Asien dürfte dank des technologischen Fortschritts weiterhin schneller wachsen und erhebliche Investitionsmöglichkeiten bieten. In Europa könnten höhere Verteidigungsausgaben und Investitionen zur Förderung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu Produktivitätssteigerungen führen. 

 

Die Inflation wird volatil sein und dürfte in den nächsten drei Jahrzehnten insgesamt über den derzeitigen Zielen der Zentralbanken liegen. Sie wird angeheizt durch geopolitische Spannungen und die Neuordnung der Angebotsseite, aber auch durch Probleme der Ernährungssicherheit und der steigenden Nachfrage nach strategischen Rohstoffen. Im Zeitraum 2025-2034 wird die Inflation in den USA durchschnittlich 2,2 %, in der Eurozone
2,1 % und in den Schwellenländern 3,1 % betragen. Infolgedessen rechnet Amundi mit einer höheren Volatilität der Zinssätze, da schwankende Inflationsraten und der erwartete Anstieg der Staatsverschuldung Druck auf die langfristigen Zinssätze ausüben könnten.

 

Die Verbreitung der KI, die in den einzelnen Ländern unterschiedlich schnell voranschreitet, dürfte die globale Produktivität im nächsten Jahrzehnt ankurbeln und Anfang der 2030er Jahre einen Höhepunkt erreichen. Sie wird jedoch die langfristigen Auswirkungen der sich verschlechternden Bevölkerungs- und Klimaentwicklung auf das Potenzialwachstum nicht vollständig ausgleichen können. Zwar werden die Produktivitätssteigerungen durch KI den Ländern mit der ungünstigsten Demografie eine gewisse Atempause verschaffen. Aber nur die Länder mit einer positiven Demografie werden ein dauerhaft höheres Potenzialwachstum ausweisen, wenn die Auswirkungen der KI auf die Produktivität nachlassen.

 

Monica Defend, Leiterin des Amundi Investment Instituts, erläutert: "In einer sich rasant verändernden Welt, die von zunehmendem Nationalismus und geopolitischer Fragmentierung geprägt ist, hat Europa das Potenzial, seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Asien steigt als globale Technologiemacht auf und die USA werden weiterhin von der KI profitieren. Diese Trends deuten auf ein günstiges Wachstums-Inflations-Verhältnis für das nächste Jahrzehnt hin. Doch auf längere Sicht leiden die Wachstumsaussichten unter der sich verschlechternden Demografie, dem hohen Schuldenniveau und den Auswirkungen des Klimawandels."

 

Den gesamten Report finden Sie hier

 

ENDE

 

Über Amundi

Amundi, der führende europäische Vermögensverwalter und einer der Top 10 Global Player[1], bietet seinen 100 Millionen Kunden – Privatanlegern, Institutionen und Unternehmen – ein umfassendes Angebot an aktiven und passiven Spar- und Anlagelösungen, in herkömmlichen Vermögenswerten oder in Sachwerten. Dieses Angebot wird durch IT-Tools und -Dienstleistungen ergänzt, um die gesamte Wertschöpfungskette der Geldanlage abzudecken. Amundi, eine Tochtergesellschaft der Crédit Agricole Gruppe, ist börsennotiert und betreut aktuell ein verwaltetes Vermögen von mehr 2 200 Milliarden Euro[2].

 

Mit seinen sechs internationalen Investmentzentren[3], den Researchkapazitäten im finanziellen und nichtfinanziellen Bereich sowie dem langjährigen Bekenntnis zu verantwortungsvollem Investieren ist Amundi einer der wichtigsten Akteure im Asset Management.

 

Die Kunden von Amundi profitieren von der Expertise und der Beratung von 5.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 35 Ländern.

 

Amundi, ein zuverlässiger Partner, der täglich im Interesse seiner Kunden und der Gesellschaft handelt.

 

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Pressekontakt: Anette Walker, Tel.: +49 172 350 1101, a.walker@mediawalker.de

 

 

Wichtige Hinweise: Stand: [31.03.2025, Veröffentlichung des Research Dokuments]. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Informationen in diesem Dokument von Amundi Asset Management („Amundi“).

 

Diese Unterlage ist ausschließlich für Journalisten und Medienvertreter bestimmt. Die in der Unterlage enthaltenen Informationen werden ausschließlich zur Verfügung gestellt, um den Journalisten und Medienvertretern einen Überblick über die Kapitalmarktprognose 2025 von Amundi zu verschaffen, unabhängig davon, wie sie diese Informationen verwenden, über die sie volle redaktionelle Unabhängigkeit haben und für die Amundi keine Haftung übernimmt.

 

Die in dieser Unterlage vertretenen Einschätzungen der Entwicklung von Wirtschaft und Märkten sind die gegenwärtige Meinung von Amundi. Diese Einschätzungen können sich jederzeit aufgrund von Marktentwicklungen oder anderer Faktoren ändern. Es ist nicht gewährleistet, dass sich Länder, Märkte oder Sektoren so entwickeln wie erwartet. Diese Einschätzungen sind nicht als Anlageberatung, Empfehlungen für bestimmte Wertpapiere oder Indikation zum Handel im Auftrag bestimmter Produkte von Amundi. Es besteht keine Garantie, dass die erörterten Prognosen tatsächlich eintreten oder dass sich diese Entwicklungen fortsetzen.

 

Die Unterlage wurde mit der im Geschäftsverkehr erforderlichen Sorgfalt erstellt. Amundi übernimmt jedoch keinerlei Haftung für jedwede Fehler oder Versäumnisse und schließt ausdrücklich jegliche Haftung für jedwede Fahrlässigkeit und Vorsatz aus. Dies gilt neben dem Empfänger dieser Unterlage auch gegenüber weiteren Personen, die diese Unterlage Dokument möglicherweise prüfen oder Informationen hieraus verwenden. Der Ausschluss der Haftung bezieht sich auf sämtliche Verluste sowie unmittelbare Schäden und Folgeschäden.

 

Amundi Asset Management ist eine Aktiengesellschaft nach französischem Recht mit einem Kapital von 1.143.615.555 Euro und ein von der französischen Finanzaufsichtsbehörde AMF beaufsichtigter und unter der Nummer GP 04000036 eingetragener Portfoliomanager. Sitz der Gesellschaft: 90, Boulevard Pasteur, 75015 Paris, Frankreich. Eingetragen im Handelsregister von Paris unter der Nummer 437 574 452.

 

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1 Quelle: IPE „Top 500 Asset Managers“, veröffentlicht im 06. 2024 auf der Grundlage der verwalteten Vermögen zum 31.12.23

2 Daten von Amundi am 31.12.24

3 Boston, Dublin, London, Mailand, Paris und Tokio

 

 

 

 

Sollten Sie Rückfragen haben oder ein Foto von Frau Defend benötigen, melden Sie sich bitte bei mir.

 

Mit freundlichen Grüßen

Anette Walker

 

 

MediaWalker GmbH

Dr. Anette Walker

Mobil: +49 172 350 1101

Tel: +41 81 544 5885

a.walker@mediawalker.de

 

 




[1] Quelle: IPE „Top 500 Asset Managers“, veröffentlicht im 06. 2024 auf der Grundlage der verwalteten Vermögen zum 31.12.23

[2] Daten von Amundi am 31.12.24

[3] Boston, Dublin, London, Mailand, Paris und Tokio